Willkommen bei der Rotax Max Challenge Germany
memotec Heidenau adac
9. September 2015

Am 12. und 13. September 2015 begibt sich die deutsche ROTAX-Elite zum Erftlandring nach Kerpen. Zur fünften und vorletzten Veranstaltung der Saison werden über 120 Fahrer um die Punkte kämpfen und auf der traditionsreichen Strecke die heiße Phase der Meisterschaft einläuten, die im Erftland vielleicht schon die ersten Vorentscheidungen erlebt. Speziell bei den Senioren und im DD2 Masters starten Tommy Helfinger (M-TEC Praga Racing) beziehungsweise Christopher Dreyspring (VPDR TAD Racing) mit einem bemerkenswerten Punktepolster ins Rennen und könnten bereits den vorzeitigen Titelgewinn feiern.

In der Micro-Klasse bestimmte bis Saisonhalbzeit ein starkaufgelegter Maximilian Krupper (ADAC Berlin–Brandenburg) das Geschehen an der Spitze. In Wittgenborn musste der Youngster allerdings nach durchwachsenen Finalläufen einen Rückschlag wegstecken, sodass sich Ben Dörr (CRG Racing Team) und Luca Thiel (BW Kartteam) mit jeweils einem Sieg wieder ins Titelrennen beförderten. In Kerpen werden sie versuchen, an die guten Leistungen anzuknüpfen, um den spannenden Meisterschaftskampf aufrecht zu erhalten.

Bei den Minis stehen die Vorzeichen bestens für Mads Riis (RS Competition). Mit einem starken Speed setzte er sich an vorderster Front fest. In der Gesamtwertung kann ihm Tim Tramnitz (RS Competition) jedoch noch gefährlich werden. In Wittgenborn nutzte er die Gunst der Stunde und setzte mit seinem ersten Saisonsieg ein Zeichen in Richtung des Gesamtführenden, sodass die Ausgangssituation vor Kerpen weiterhin spannend ist und der Titel möglicherweise erst im letzten Rennen der Saison vergeben wird.

Im Feld der Junioren nähert sich Louis Henkefend (TEAM TKP) mit einer beeindruckenden Siegesserie dem Titel immer weiter. In Kerpen könnte er theoretisch mit einem Quäntchen Glück den Sack zu machen und sich zum Junioren-Meister krönen lassen. Hierfür muss er allerdings Andreas Estner (RS Competition) genau im Blick halten, da jener sich mit konstanten Punkteausbeuten noch theoretische Chancen im Titelkampf ausmalen kann und sich sicherlich nicht kampflos geschlagen geben wird. Dahinter tobt ein Kampf zwischen Phil Dörr (CRG Racing Team) und Tim Mika Metz (CRG Racing Team KV Oppenrod) die beiderseits den letzten Platz in den Top-Drei beanspruchen und immer wieder mit Lichtblicken in dieser Saison auf sich aufmerksam machten.

Bei den Senioren trennt Christopher Dreyspring (VPDR / TAD Racing) nur noch ein Wimpernschlag von der erfolgreichen Titelverteidigung. Mit hervorragender Konstanz  war er der einzige Pilot, der bei jeder Rennveranstaltung um die Ränge an der Spitze kämpfte. Die Konkurrenz wurde stetig von durchwachsenen Ergebnissen zurückgeworfen, weshalb die endgültige Titelvergabe in Kerpen in den Händen von Dreyspring liegt. Auf den folgenden Rängen müssen Tim Schneider (3G Racing) und Martin Henckel Mortensen (RS Competition) in Kerpen alles in die Waagschale werfen, um den Durschmarsch Dreysprings zu stoppen.

Nachdem Marcel Schirmer (RS Competition) in der DD2-Klasse zu Saisonhalbzeit mit einem gehörigen Punktevorsprung in die zweite Saisonhälfte startete, konnte Luka Kamali (CRG Racing Team) bei der vierten Veranstaltung der Saison die Karten nochmals durchmischen. In Wittgenborn holte er sich sowohl im Prefinale als auch im abschließenden Finale den Sieg. Damit bugsierte sich Kamali zurück ins Titelrennen und verkürzte den Abstand dramatisch. Sollte der CRG-Pilot auch in Kerpen wieder auftrumpfen, könnte der Titelkampf noch einmal eine unerwartete Wendung annehmen. Auch für Maxi Fleischmann (ROTAX Praga Kart Racing) und Pascal Marschall (SP. BEULE KART RACING TEAM) verbleiben auf den Plätzen drei und vier noch theoretische Chancen auf den Titel.

Im DD2 Masters wird Tommy Helfinger (M-TEC Praga Racing) alles daran setzen, die Meisterschaft bereits vorzeitig zu verteidigen und damit in Kerpen den Titel unter Dach und Fach zu bringen. Mit Thomas Schumacher (KARTSPORT Klimm) und Michael Becker (KSM RACING Team) werden zwei seiner Kontrahenten versuchen, dies zu verhindern. Bei der Dominanz die Helfinger im bisherigen Saisonverlauf zu Tage legte, wird es jedoch kein leichtes Unterfangen.